OSTEOPATHIE 

Osteopathie ist die Kunst, den Körper des Patienten, zur Selbstkorrektur bestehender Dysfunktionen, herauszufordern

Osteopathische Prinzipien :

 

                   ●  der Körper ist eine Einheit (Körper, Geist und Seele)
                     ●  der Körper besitzt selbst regulierende Mechanismen
                         ●  Struktur und Funktion stehen in Beziehung zueinander

●  ungestörter Fluss der Gewebsflüssigkeiten


Was bedeuten die einzelnen Sparten der Osteopathie überhaupt?

Craniosacrale Osteopathie

Die craniosacrale Osteopathie ist ein Teilbereich der Osteopathie, der sich auf die Behandlung des Schädels (Cranium) und des Kreuzbeins (Sacrum) sowie deren Verbindung durch die Wirbelsäule konzentriert. 

Sie ist eine manuelle Therapie, bei der der Therapeut durch sanfte Berührungen versucht, Blockaden und Spannungen in diesem System zu lösen, um die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern


Fasziale Osteopathie

A.T. Still ( 1828 - 1917) hat schon früh die Bedeutung der Faszien erkannt, einige seiner Zitate aus dieser Zeit lauten:

  • „ Die Erkenntnis der dynamischen Einheit des menschlichen Körpers kann man nur dann zu schätzen wissen, wenn man den Umfang, die totale Kontinuität und die Bedeutung der Faszien erfasst hat.“
  • Die Faszie: Durch ihre Funktion leben wir und durch ihre Funktion sterben wir
  • Die Faszie ist der Ort, an dem die Ursache von Krankheit zu betrachten ist, der untersucht werden und an dem die Behandlung aller Krankheiten ansetzen sollte.“

Faszien verbinden das Skelett mit allen Organen und dem Parietal

Es handelt sich um eine strukturelle, physiologische und funktionell Einheit des Körpers.



Viszerale Osteopathie

Jedes einzelne Organ hat eine eigenständige Bewegung, die eng mit der physiologischen Funktion dieses Organs korreliert.
Zur Behandlung viszeraler Dysfunktionen bedarf es aller osteopathischer Techniken, angefangen bei den
mechanistischen bis zu den energetischen. 

Das viszerale Konzept wurde von J.P. Barral als einem der ersten Osteopathen als viszerale Artikulation beschrieben. 

Unter einer viszeralen Dysfunktion versteht man eine verminderte oder herabgesetzte Mobilität und Motilität des viszeralen Systems und der damit verbundenen faszialen, neurologischen, vaskulären, skelettalen und lymphatischen Elemente.

Verknüpfung mit der TCM :
Durch die Praxis der fluiden Entrollung der Meridiane, ausgehend von deren Ting Punkten, kann ein Zusammenhang zu
den entsprechenden Organen
hergestellt werden,
Tatsache, dass mit viszeralen Techniken, emotionsbezogene Störungen besser heilen oder behandelt werden können, ist ein
wichtiges Indiz für die Verknüpfung der TC(V)M mit der Osteopathie.

 

Strukturelle Osteopathie / Biomechanik

Dieser Teilbereich der Osteopathie, konzentriert sich auf den Bewegungsapparat und betont die Beziehung zwischen Struktur und Funktion des Körpers. 

Sie beinhaltet manuelle Techniken zur Behandlung von Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien, um deren Beweglichkeit und Funktion zu verbessern.

Durch gezielte Mobilisationstechniken werden Blockaden und Bewegungseinschränkungen im Bereich des Bewegungsapparates gelöst.

Die Wiederherstellung der normalen Funktion und Beweglichkeit kann Schmerzen reduzieren, die durch Funktionsstörungen des Bewegungsapparates verursacht werden.

Durch die Behandlung von Dysfunktionen werden die Selbstheilungsmechanismen des Körpers aktiviert und unterstützt.

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